PRESSE

TRIO D’ANTE – KONZERTKRITIKEN

 …Neben dem Enthusiasmus für die Musik waren auch Disziplin und der Fleiß des Ensembles bewundernswert, unermüdlich an sich und der Interpretation der Werke zu arbeiten sowie die Anregungen und das Gelehrnte umzusetzen. Durch kontinuierliche Arbeit besticht diese Gruppe mit einer bemerkenswerten Triokultur und einem eigenen Ensembleklang.

Das Trio D´Ante hat einen hohen professionellen Anspruch, den es zu Recht bereits in zahlreichen Konzertauftritten umgesetzt hat.

– Friedemann Weigle, Artemis Quartett, Berlin

Welch ein Abend!

Donka Angatscheva, die Junge Künstlerin spielte mit Brillanz und Präzision, füllte den Festsaal mit perlenden Läufen und ließ tiefe Innigkeit spüren bei den getragenen Passagen…Sowohl Valya Dervenska Violinsoli als auch Teodora Mitevas sonoren, singende Cellopart brachten die Stücke zum Glänzen und wurden vom Trio subtil schattiert und magisch durchziseliert. Drei so unterschiedliche Musikerinnen, die einerseits ihrem feurigen Temperament freien Lauf lassen konnten, andererseits aber auch die getragenen Kantilenen mit viel Schmelz und Intensität erblühen ließen, zeigten wie bereichernd und anregend ihr Zusammenspiel sein kann und sie hielten das Publikum bis zum letzten Pianissimo Ton gespannt in Atem.

– Live Music Now, Gabriela Haffner, Dezember 2010

Mannigfaltige Überraschungen inklusive

Olten Soirée classique mit dem Trio D´Ante Vienna im Konzertsaal

…Und mit dem Auftritt von Donka Angatcheva folgte gleich die nächste Überraschung: Die faszinierende Begegnung mit einer grossen Pianistin.Klar und transparent, poetisch, mit feinsten dynamischen Nuancen – ohne je ins Sentimentale abzugleiten – und doch auch wieder energisch zupackend gestaltete sie das zauberhafte Nocturne Nr. 7 cis-Moll von Frédéric Chopin. Welch prächtige musikalische Visitenkarte der bezaubernden

Künstlerin! Durchdrungen von hinreissenderMusizierfreude präsentierte darauf

das Trio d’Ante Vienna – zur Pianistin hatten sich noch Valya Dervenska

(Violine) und Teodora Miteva (Violoncello) gesellt – die Ungarische Rhapsodie

Nr. 8 von Franz Liszt. Virtuos lebendig, ausgestattet mit vielen Klangfarben und überschäumend temperamentvoll im zweiten Teil mit seinen Cárdás-Anklängen. Besinnlicher, emotional berührend darauf das Trio Élégiaque Nr. 1 g-Moll (1892), ein Jugendwerk von

Sergei Rachmaninow, das mit schwärmerischen Dialogen der beiden Streichinstrumente, aber auch mit eruptiven Ausbrüchen von grosser Dramatik überraschte. Eine Generation später schrieb Dimitri Schostakowitsch das Trio Nr. 1 c-Moll op. 8. Eine eindrückliche Komposition, mit zärtlichen, lyrischen Teilen – berückende Cellokantilenen ausgekostet

von Teodora Miteva –, aber auch mit von Leidenschaft durchdrungenen rhythmischen Passagen, die sich bis hin zum grandios gesteigerten Schluss des einsätzigen Werkes in

spannendem Wechsel folgten. Eher wieder schwerblütig darauf die klagenden Zwiegesänge in «Tristia – La vallée d’Obermann» aus «Années de pèlerinage» von Franz Liszt. Ursprünglich als Erinnerung an seine Pilgerjahre 1835/36 – an der Seite mit seiner Geliebten Marie d’Agoult – für Klavier solo gedacht, schrieb Liszt fast ein halbes Jahrhundert später eine

spannende, farbenreiche Fassung für Klaviertrio. Dicht im Klang und perfekt im Zusammenspiel gelang dem Trio d’Ante Vienna eine eindringliche Interpretation des Werkes, wobei ganz besonders eine wunderschön gestaltete Überleitung der Geigerin in Erinnerung bleibt. Zu einem wahren Wechselbad an Stimmungen – und zum eindrücklichen Höhepunkt des Abends – wurden «Las Cuatro Estaciones Porteñas» – eine Tangoversion der vier Jahreszeiten – von Ástor Piazzolla in einer faszinierenden Bearbeitung für Klaviertrio von Jose Bragato. Musik voll leidenschaftlicher Intensität und tiefer Emotionen; mit verhaltenen, zauberhaften Pianissimoklängen – reich an köstlichsten Klangfarben – in oft überraschendem Wechsel mit elementaren Tangorhythmen. Zu Herzen gehend, mit leuchtenden, kristallenen «Bach»-Klängen ausklingend «Invierno porteño». Welch eindrücklicher Schluss eines an Überraschungen so reichen Konzertabends. Den begeisterten Beifall und die Blumen

verdankten die sympathischen Künstlerinnen mit dem Tango «La muerte del Angel» von Piazzolla, und mit dem unsterblichen Liebestraum Nr. 3 – der wohl bekanntesten Komposition

von Franz Liszt – verabschiedete sich das Trio d’Ante Vienna vom Oltner Publikum, für das die Begegnung mit den drei Musikerinnen zum überraschenden, beglückenden

Erlebnis geworden war. Noch einmal warteten Valya und Teodora mit herrlichsten Kantilenen auf und nochmals durften die Zuhörer den farbenprächtigen Klaviertönen von Donka lauschen. 

Das Trio D´Ante hat einen hohen professionellen Anspruch, den es zu Recht bereits in zahlreichen Konzertauftritten umgesetzt hat.

– Kurt Heckendorn, Olten, 2. Februar 2012

Hör das Licht – sieh den Klang – Naturgewalten und Genies 

Eine internationale Ausstellung und ein grossartiger multimedialer Abendanlass begeistern die Kunst- und Musikfreunde von art-st-urban am vergangenen Sonntag.

Sie sitzt oben auf der Barock-Treppe im weiss getünchten Treppenhaus und spielt auf ihrem Cello zarte, zauberhafte Melodienvariationen aus Franz Liszts Liebestraum und Vallee d‘ Obermann: Teodora Miteva, die Cellistin von Trio d’ Ante Vienna. Gegen 200 Gäste, darunter Regierungsräte, Botschafter aus verschiedenen europäischen Ländern, Künstler, Musik- und Kunstfreunde, sind am vergangenen Januarsonntag (29.Januar 2012) aus allen Himmelsrichtungen nach St.Urban gekommen, um dem 4. Anlass aus dem Lisztomania-Zyklus von art-st-urban beizuwohnen. Es wurde ein weiteres, unvergessliches Erlebnis höchster Güte…Im Anschluss an die Ausstellungsvernissage erwartete die Gäste im wunderschönen barocken Festsaal ein weiterer Höhepunkt des Lisztomania-Zyklus St.Urban. Das international bekannte Schauspielerpaar Sylvia Silva und Burkhard Jahn trugen in eindrücklicher Darbietung Texte und Szenenspiel von Lord Byron, Heinrich Heine, Joseph von Eichendorff, Petöfi Sandor, Marie d’Agoult, Franz Liszt, Eduard Mörike, Jean-Jacques Rousseau, Rolf Schneider u.a. vor, am Flügel begleitet von der hervorragenden und zauberhaften Pianistin Donka AngatschevaDie beiden wunderbar harmonierenden Schauspieler boten ein eigentliches Schauspiel, ein Wechselbad der Gefühle…Die Dritte im Bunde war die grossartige Pianistin Donka Angatscheva. Diese Ausnahmekünstlerin, deren Karriere steil nach oben zeigt, liess bekanntlich das Kloster St. Urban schon mehrmals unter Ihren Fingern erbeben; so eröffnete sie das Festival Lisztomania im September und entfesselte in St.Urban am 4. Dezember mit dem Trio D’Ante wahre Begeisterungsstürme. In der szenische Lesung vom vergangenen Sonntag erwies sich Donka Angatschewa ein weiteres Mal als grosse, empathische Künstlerin, die den Abend mit ihrer Musik nicht nur dramaturgisch strukturierte, sondern durch ihre Interpretationen von Liszt, Chopin, u.a. die literarischen Leckerbissen um eine weitere Dimension erweiterte und vertiefte.

– Roy Oppenheim, Publizist 31. Januar 2012

Ein Spitzentrio

Das Trio D´Ante spielte zum Jubiläum von art-st-urban auf

Die bulgarischen Musikerinnen sorgten für einen wahren Hörgenuss

…Das Trio D´Ante (Donka Angatscheva, Klavier; Valya Dervenska, Violine; Teodora Miteva, Violoncello) erfüllten die Erwartungen, die man in sie setzte. Sie sind auf dem besten Weg, den Durchbruch der Weltklasse zu schaffen…Ein Nocturne von Chopin eröffnete das Konzert, ein sehr ruhiges, inniges Stück. Schon bald aber wurde die Musik lebhaft, komplex, eben, was man von Chopin erwartet. Besonders folgenden Fantasie- Impromtu liess die Pianistin die Finger laufen, zauberte perlende Läufe hin und liess das Herz eines jeden Chopin Fans höher schlagen.Eine Herausforderung der höchsten Stufe bildete der nun folgende Chopin Trio g-moll op.8…Ein gemeinsames Spüren, Fühlen, ein gemeinsamer Puls waren deutlich. Auch Listzts Sätze aus L´Année de pélerinage kamen wuchtig, aufwühlend aber stets musikalisch daher. Mit noch mehr Leidenschaft, mit nochmals verstärkter Kraft, aber auch mit viel Melancholie durchgesetzt, erklangen nach der Pause die „Vier Jahreszeiten“. Der Argentinische Meister des Tangos verstand unglaublich stark, die Spannung zu steigern, gab den Streicherinnen wie der Pianistin Gelegenheit, in gefühlsstarken Passagen zu schwelgen, um plötzlich sehr leidenschaftlich zu werden. Einmal genossen die Musikerinnen ihre Melodien, um gleich wieder sehr perkussiv eigesetzt zu sein: Spannung pur. Man hätte noch lange zuhören können. Das Publikum gab seiner Begeisterung mit einer Standing Ovations Ausdruck. Die drei attraktiven jungen Damen, sie boten auch fürs Auge einen Genuss, liessen sich nicht lange bitten und beschenkten das Publikum mit mehreren Zugaben.

– Renata Woll in der Wiggertaler Bote, St.Urban, Schweiz, Dezember 2010

Alte Schule-Junge Sprache

Was für eine Leidenschaft, welch hinreißende Klangkultur, welch enorme rhythmische Energie!… Schlichtweg ideal funktioniert nun die Balance zwischen den drei jungen Musikerinnen, deren unterschiedliche Temperamente sich zwar auch bisweilen reiben, die aber trotzdem ein harmonisches Ganzes ergeben. Alle drei, die Pianistin Donka Angatscheva, die Geigerin Valya Dervenska und die Cellistin Teodora Miteva, stammen aus Bulgarien. Nach Wien kamen sie des Studiums wegen – und sind hier geblieben. In Wien lernten sie einander kennen, hier wurden sie Freundinnen und hier erhielten sie auch den entscheidenden Anstoß, Kammermusik zu spielen…Die Kammermusik bildet nur ein Standbein im Leben der drei Musikerinnen. Jede von ihnen ist daneben auch solistisch tätig, was sie nicht nur als Ergänzung, sondern als Voraussetzung ihrer kammermusikalischen Aktivitäten ansehen…Ein bemerkenswertes Programm hat das Trio D´Ante für seinen Auftritt am 18.Oktober in Musikverein ausgewählt. Unter anderem erklingt das g-Moll-Trio von Chopin. Ebenfalls im Programm:einige jener Werke von Astor Piazzolla, die auf ihrer neuen CD enthalten sind, „Wir wollen auch junge Menschen erreichen. Piazzolla eignet sich dafür sehr gut“, sagt Teodora Miteva. „Er wurde klassisch erzogen, hat aber etwas völlig Neues daraus gemacht. Und das ist auch unser Motto:Alte Schule – junge Sprache.“

– Peter Blaha in der Bühne, Oktober 2010

Mit Apostroph und Ausrufezeichen

In „D´Ante“, dem klangvollen Namen des in Wien beheimateten Klaviertrios der drei Damen Donka Angatscheva und Teodora Miteva, stecken nicht nur die Anfangsbuchstaben dieser Eigennamen, sondern auch das spanische „d(e)´antes“- zu Deutsch:“ von früher“. Zeichen einer Freundschaft: Die drei kennen sich von früher und sind schon lange Freundinnen. Und von früher kennt man sie auch in Musikverein. 2006 debütierte das Trio Dánte im Gläsernen Saal als junges, preisgekröntes Ensemble. 2010 eröffnet es, inzwischen mit weiteren Preisen dekoriert, den neuen Zyklus „Klavier Trio“…“D´Ante“ mit Apostroph und Ausrufezeichen!

– aus der Musikvereinzeitung, September Oktober 2010

Rousset à la Serre d´Ante à la suite

Festival de Musique Menton

Deux concerts de reve ont ouvert le week-end à la Serre de la Madone et hier après-midi à la chapelle des Péntitents blancs

…Das Trio D’Ante, spektakulär in seiner Bühnenpräsenz, wurde für seine Klasse, Eleganz, seine Virtuosität und Poesie, mit der es romantische Musik präsentierte (Chopin, Rachmaninov) enthusiastisch gefeiert. Das gestrige Konzert wird in Menton Geschichte schreiben… 

– aus der Nice-Matin, Frankreich, 15.August 2010

Lebensfreude und Leidenschaft

Erfrischend und leidenschaftlich präsentierte sich Mittwoch Abend das „Trio D`Ante Vienna“ beim Konzert der Jeunesse Innsbruck mit Klaviertrios von Mozart, Beethoven Rachmaninov und Piazzolla.

…Heute zählt das Trio zu den aufstrebenden Kammermusikensembles und feiert Erfolge in ganz Europa. Während Mozarts Klaviertrio C-Dur (KV 548) und Beethovens Klaviertrio c-Moll (op.1/3) trotz beherzten Zugriffs und beachtlicher Präzision noch ein wenig wie die Pflicht vor der Kür klangen, vermochten die drei Musikerinnen mit Rachmaninovs Klaviertrio g-Moll („Trio Élégiaque Nr.1) und Piazzollas „Cuatro estationes portenas“ restlos zu begeistern: Miteva mit immens berührender Tongebung und leitend am Cello, Dervenska mit klarem Strich an der Violine und Angatscheva quirlig am Klavier. „Rachmaninov liegt uns, weil wir aus demselben Kulturkreis stammen. Bei Piazzolla sehen wir die Menschen auf den Strassen von Buenos Aires tanzen“, gestanden die Musikerinnen nach dem Konzert. Eben diese Lebensfreude war der Funke der übersprang.

– T.Nußbaumer in der Kronen Zeitung, Innsbruck, 31 Oktober 2008

Rassiges, sinnliches Damentrio

Alle Achtung für die Jeunesse-Konzerte: Das Trio D`Ante bewies einmal mehr Qualität.

Innsbruck – Ein perlender Wirbelwind am Flügel, eine wendige, feine Geigerin und eine wunderbare Entdeckung am Violoncello:Donka Angatscheva, Valya Dervenska und Teodora Miteva sind als Trio D`Ante Vienna seit fünf Jahren erfolgreich und gastierten nun in Innsbrucker Jeunesse-Zyklus. Über weibliche Interpretation mochte man sich noch bei Mozart (C-DUR, K 548) und Beethoven (c-Moll, op.1/3) Gedanken machen, die das Trio maßvoll beschwingt, empfindsam in den langsamen Sätzen und mit beachtlicher stilistischer Differenzierung spielte. Bei Rachmaninovs „Trio Élégiaque Nr.1“ wurde dann aber das Temperament von der Leine gelassen, diese Musik forderte wie erst recht die folgenden Piazzolla-Sätze außer der Perfektion die rhytmische Verte, Klangsinnlichkeit und offene Musizierlust des jungen Trios heraus. Helle Begeisterung im Konzertsaal.

– aus der Tiroler Tageszeitung, 31. Oktober 2008

Share: